Nicht jede Verlagerung
führt nach Osten

Der richtige Fertigungsstandort ergibt sich aus
der Analyse — nicht aus einer geografischen Präferenz.

Wie wir denken

Dass Elektronikfertigung wirtschaftlich sein muss, steht außer Frage. Dass dies zwangsläufig einen bestimmten Produktionsstandort oder eine bestimmte Weltregion voraussetzt, hingegen nicht. Jede Verlagerungsentscheidung sollte auf einer objektiven Analyse beruhen – nicht auf allgemeinen Annahmen oder kurzfristigen Kostenvorteilen.

Wer Fertigungskosten ausschließlich auf Stundensätze reduziert, übersieht den tatsächlichen Wert einer ganzheitlichen Betrachtung. Faktoren wie Lieferkettenstabilität, Reaktionsgeschwindigkeit bei Qualitätsproblemen, logistische Risiken, regulatorische Anforderungen, kulturelle und sprachliche Nähe, geopolitische Entwicklungen sowie die Total Cost of Ownership (TCO) beeinflussen die Wirtschaftlichkeit einer Produktionsentscheidung oft stärker als der reine Stückpreis.

Unser Ansatz beginnt deshalb nicht mit der Frage, in welches Land oder welche Region ein Fertigungsauftrag verlagert werden sollte. Er beginnt mit einer strukturierten Analyse aller relevanten technischen, wirtschaftlichen und strategischen Anforderungen. Erst auf dieser Grundlage identifizieren wir den Produktionsstandort und den EMS-Partner, der für den jeweiligen OEM die wirtschaftlich sinnvollste Gesamtlösung bietet.

Je nach Projekt kann diese Lösung in Europa, Asien oder einer anderen geeigneten Fertigungsregion liegen. Entscheidend ist nicht die Geografie, sondern die nachhaltige Balance zwischen Kosten, Qualität, Versorgungssicherheit, Flexibilität und langfristiger Wettbewerbsfähigkeit.

Verlagerung ist kein Selbstzweck. Ziel ist eine Produktionsstruktur, die wirtschaftlich tragfähig ist, operativ stabil funktioniert und den langfristigen Unternehmenserfolg sichert. Wo diese Struktur entsteht, ergibt sich aus der Analyse – nicht aus einer vorgefassten geografischen Präferenz.