PFAS: Herausforderungen

und Chancen für die
Elektronikindustrie

PFAS zählen zu den wichtigsten regulatorischen Themen der Elektronikindustrie

Strategic Brief: PFAS‑Regulierung in der Elektronikfertigung

Strategische Implikationen für OEMs, PCB‑Hersteller und EMS‑Unternehmen – mit Fokus auf die asiatischen Fertigungsmärkte.

Dieses Strategic Brief der EMS Strategy Group (15. August 2026) beleuchtet die regulatorischen Entwicklungen rund um PFAS, die Auswirkungen auf Lieferketten und die strategischen Konsequenzen für europäische OEMs und EMS‑Partner.

Herausgeber: EMS Strategy Group

Ausgangslage

  • PFAS sind hitze‑, chemikalien‑ und wasserbeständige Substanzen, weit verbreitet in Elektronik.
  • Betroffen: PTFE‑basierte Hochfrequenzmaterialien, Fluorpolymere in Kabeln, Dichtungen und Prozesschemikalien.
  • Die EU diskutiert ein umfassendes PFAS‑Verbot mit Übergangsfristen und Ausnahmen.

Auswirkungen auf OEMs und EMS

  • Re‑Designs und Re‑Qualifizierungen bei RF‑, Radar‑ und 5G‑Baugruppen.
  • Lieferanten müssen PFAS‑Nachweise entlang der gesamten Lieferkette erbringen.
  • Qualifizierung alternativer Materialien dauert typischerweise 2–5 Jahre.
  • Obsoleszenzrisiko: Materialien könnten mittelfristig entfallen.
  • Second Sourcing gewinnt strategische Bedeutung.

Asiatische Märkte

Taiwan, China, Japan und Südkorea sind führend bei PFAS‑Materialien. Erste Anbieter entwickeln PFAS‑freie Alternativen, während China und Taiwan eigene Regulierungen vorbereiten. Für europäische OEMs wird die PFAS‑Kompetenz asiatischer Lieferanten zu einem entscheidenden Auswahlkriterium.

Für wen ist dieses Brief?

Für CEOs, COOs, Supply‑Chain‑Manager, Fertigungsleiter und technische Entscheider, die ihre Lieferketten gegen regulatorische Risiken absichern wollen.

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